Beikrautregulierung in Erbsen

Beikrautregulierung in Erbsen hat Tradition

Erbsenschoten kurz nach der Ernte

Hülsenfrüchte sind dank ihres hohen Eiweißgehaltes und der großen Erträge auf kleinen Flächen weltweit ein wichtiger Bestandteil der menschlichen Ernährung und auch als Tierfutter unverzichtbar. Ohne Leguminosen ist nachhaltiger, die Bodenfruchtbarkeit erhaltender Anbau von Ackerfrüchten nach heutigem Kenntnisstand kaum zu verwirklichen. Die Vereinten Nationen haben das Jahr 2016 sogar zum „Internationalen Jahr der Hülsenfrüchte” ausgerufen.

Die normalblättrige Wintererbse in Blütenpracht

Die Erbse stammt ursprünglich aus Kleinasien und ist seit etwa zehntausend Jahren eine bedeutende Kulturpflanze. Da sie neben Protein viele Mikronährstoffe enthält und gut schmeckt, ist sie bei Mensch und Tier begehrt. 2009/2010 wurde sie in Deutschland durch den Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt (VEN) zum „Gemüse des Jahres” gewählt.

Beikrautregulierung mit Bodenaktivierung koppeln

Rotary Hoe beschleunigt Bodenabtrocknung

Gegenüber Beikraut sind Erbsen jedoch recht empfindlich. Bedauerlicherweise ist das Zeitfenster für die mechanische Beikrautkontrolle im Frühjahr sehr eng.
Wenn es aber gelingt, frühzeitige Beikrautregulierung mit meist notwendiger Bodenabtrocknung vor der Aussaat zu verbinden, ist dem überwiegend ungehinderten Gedeihen der Erbsen der Weg geebnet.
Die Rotary Hoe mit ihrer herausragenden Flächenleistung durch eine Arbeitsgeschwindigkeit von bis zu 25 km/h und einer Arbeitsbreite von bis zu 18 Metern ist dafür prädestiniert.

Mechanische Beikrautregulierung für Körnererbsen ideal

Rotary Hoe Beikrautregulierung in Erbsen

Körnererbsen sind überaus strapazierfähig und stellen nur geringe Ansprüche an den Boden. Besonders wichtig ist aber eine gute Bodenstruktur mit einem hohen Anteil an Grobporen, damit durch den Luftaustausch die Wurzeln mit Knöllchenbakterien besiedelt werden und tief in den Ackerboden eindringen können. Deshalb sind Bodenverkrustungen und Staunässe dringend zu vermeiden. Die Rotary Hoe Hacklöffel entfalten bei der Beseitigung einer oberflächlichen Krustenbildung ihre ursächliche Wirkung.

Das große Saatkorn der Erbsen, das eine gute Verankerung im Ackerboden bedeutet, und die Saattiefe von mehr als 4 cm sind günstige Voraussetzungen, damit die mechanische Beikrautdezimierung mit den Hackrädern der Rotary Hoe Sternrollhacke gelingen kann.

Beikrautbefreite Erbsen nach Rotary Hoe Überfahrt

Durch die schonende Einwirkung der Rotary Hoe Hacksterne auf die Bodenoberfläche ergeben sich nur geringste Pflanzenverluste in Erbsenkulturen. Sollten vereinzelt Erbsenkeimlinge abgebrochenen werden, regenerieren sich diese jedoch im Gegensatz zu den Beikräutern. Allerdings kann der volle Ernteertrag von diesen Erbsenpflanzen nicht mehr erwartet werden. Nach den ersten beiden Rotary Hoe Hackeinsätzen ist eine Beikrautreduktion von bis zu 90 % unter günstigen Bedingungen möglich.

Rotary Hoe Beikrautregulierung bis zum Verranken

Die Rotary Hoe eignet sich ebenfalls für den störungsfreien Einsatz in Mulchsaaten, da das Mulchmaterial, in der Regel Stroh, nicht mitgeschleift wird und auch bereits los gehacktes Beikraut sich weniger in den rotierenden Hackwerkzeugen verfängt.

Verrankter und blühender Gartenerbsenbestand

Die Anwendung der Rotary Hoe zur Beikrautreduktion und Bodenaktivierung ist in allen Jugendstadien der Körnererbsen bis zum Verranken möglich. Beikräuter, die nach der letzten Rotary Hoe Überfahrt auflaufen, werden idealerweise vom stark verrankenden Erbsenbestand bis zur Ernte weitgehend unterdrückt.

Je früher mit dem Erbsendrusch begonnen werden kann, desto weniger sollten eventuell durchschießende Beikrautvorkommen auf Ernteablauf und Ertrag einen spürbaren Einfluß haben.